Die richtige Fitnessmatte kaufen - darauf sollte man achten

Fix umgezogen, dann kann es losgehen. Endlich haben wir uns dazu aufgerafft, uns etwas mehr zu bewegen. Sport treiben ist wichtig und je älter wir werden, umso wichtiger ist es, unseren Körper auf Trab und fit zu halten. Nachdem wir aus den unzähligen Übungsmöglichkeiten einige ausgewählt haben, starten wir und stellen dann allerdings überrascht fest, dass wir ein kleines, aber wichtiges Detail vergessen haben. Wir haben keine Sportmatte. Viele Übungen wollen uns auf dem Boden sehen. Das ist grundsätzlich kein Thema. Allerdings wäre es doch vorteilhaft, wenn wir den harten Fußboden mit ein wenig Dämpfung versehen könnten. Lange Rede, kurzer Sinn. Eine Sportmatte muss her. Doch welche Matten gibt es und auf was sollte man beim Kauf einer solchen achten?

Jede Anwendung verlangt nach einer anderen Fitnessmatte - ist das so?

Grundsätzlich sind den Anwendungsbereichen einer Sport- und Fitnessmatte kaum Grenzen gesetzt. Ob die Sportmatte nun für die eigentlichen Übungen, das Aufwärmen, für Yoga, Pilates oder für Gewichtstraining verwendet wird, hängt von jedem selbst ab. Man könnte es sich einfach machen und sagen, jede Matte ist eine gute Matte. Oft mag das stimmen, aber halt nicht immer. Deshalb ist man nach wie vor gut beraten, sich über den Anwendungszweck im Klaren zu sein. Danach wählt man leichter aus und hat am Ende die richtige Matte für den richtigen Zweck gewählt. 

Welche Arten von Fitnessmatten gibt es?

Im Allgemeinen sprechen wir von vier Arten von Trainingsmatten für den Hausgebrauch. Dies sind Yogamatten, Pilatesmatten, allgemeine Fitnessmatten und Kampfsportarten. Daneben finden sich weitere Matten wie beispielsweise die Turnmatten, die in deutschen Schulen an der Tagesordnung sind. Sie kennen sicher die blauen, kleineren, ca. 15 cm dicken Gymnastikmatten. Diese werden im Rahmen dieses Artikels nicht besprochen. Wenn Sie sich an die dünnen, blauen Matten erinnert haben, dann ist der Sprung zur dicken blauen Turnmatte nicht weit. Zu groß und sperrig ist diese perfekt für Turnhallen oder Dojos. Für zu Hause allerdings ist diese völlig ungeeignet.

Welche Unterscheidungskriterien gibt es für Sportmatten?

Was muss ich bezüglich verwendeten Materialien beachten

In unserer heutigen Welt ist Umweltschutz ein wichtiges Thema. Es macht auch vor Fitnessmatten keinen Halt. Der Großteil der heutzutage produzierten Fitnessmatten besteht leider aus Kunststoff. Insbesondere bei Billiganbietern zu kaufen, ist nicht clever. Sie tun sich und der Umwelt keinen großen Gefallen. Und schaden vielleicht sogar Ihrer Gesundheit. Testen Sie es aus und besuchen ein lokales Sportartikelgeschäft. Nehmen Sie Fitnessmatten in die Hand und riechen Sie an diesen. Können Sie starken chemischen Geruch wahrnehmen, dann legen Sie die Matte bitte wieder zurück ins Regal. Aller Wahrscheinlichkeit wurden bei der Herstellung der Sportmatte neben zahlreichen Chemikalien auch Weichmacher benutzt. Weichmacher sind häufig Auslöser für Allergien. Schlimmstenfalls tragen diese sogar zu einem erhöhten Krebsrisiko bei. Dieser Umstand ist nicht zu akzeptieren, wollen wir uns schließlich was Gutes tun mit unseren sportlichen Bemühungen. Sollten Sie Präferenzen in der Farbwahl haben, stellt dies an den Markt keine große Herausforderung. Sport-, Fitness- und Gymnastikmatten sind in allen erdenklichen Farben zu kaufen. Es gibt also quasi nichts, was es nicht gibt. Kaufen Sie auf keinen Fall Sportmatten, die Phthalate oder BPA als verwendete Stoffe aufzeigen. Die Hersteller müssen angeben, welche Stoffe genutzt worden sind. Es ist also einfach, herauszufinden, ob man gesund oder ungesund kauft.

Als Alternative zu den billigen Chemiematten können Sie, häufig ebenfalls sehr günstig, Öko-Sportmatten erstehen. Die verwendeten Naturstoffe sind allemal umweltfreundlicher als die zuvor genannten, billigeren Fitnessmatten. Gefährdungen für die eigene Gesundheit sind mit den Ökomatten nicht zu erwarten. Allerdings sind auch diese nicht ganz frei von Gerüchen. Naturstoffe sind nicht immer geruchsneutral. Je nachdem, welche Stoffe der Hersteller nun für die Herstellung der Sportmatten verwendet hat, riechen diese. Beispielsweise sei an dieser Stelle Schafschurwolle genannt. Matten, die aus Schafschurwolle gefertigt worden sind, verströmen einen angenehmen, leichten Geruch. Dieser verliert sich nach einer Weile und ist somit keinesfalls störend. Egal, ob Sie eine herkömmliche oder eine Öko-Fitnessmatte kaufen wollen, achten Sie darauf, möglichst keine Matte zu kaufen, die sich in der Länge ausdehnt. Fragen Sie beim Kauf nach stretchfreiem Material. Dies gewährleistet zu jeder Zeit einen sicheren Stand auf Ihrer Sportmatte. 

Länge und Breite der Fitnessmatten

Die Länge und die Breite einer Fitnessmatte hängt von einigen Faktoren ab. Zunächst wollen Sie sicherlich eine Matte haben, auf der Sie sich auch einmal komplett hinlegen können. Das bedeutet, dass die Länge der Matte zumindest Ihrer Körpergröße entsprechen sollte. Die meisten Menschen liegen mit einer Mattenlänge von 180 Zentimetern richtig. Sind Sie größer gewachsen, passen Sie die Länge Ihrer Sportmatte bitte entsprechend an. Sind Rollen vorwärts oder ähnliche Übungen in Ihrem Trainingsplan enthalten, dann bedenken Sie bitte, dass Sie auf dem Boden ausrollen, wenn die Matte für die jeweilige Übung zu kurz ist.

Wenn Sie einfachere und mehr statische Übungen zur Stabilisierung und Rückenstärkung anpeilen, dann sollten Matten in Körperlänge völlig ausreichend sein. Mit der Breite der Matte können sie variieren. Handelsübliche Modelle sind zwischen 60 und 80 Zentimetern breit. Dies ist für den Großteil der gängigen Bodenübungen gerade genug. Oftmals wäre es allerdings schöner, wenn die gesamte Übung auf der Fitnessmatte stattfinden könnte. Ist diese nämlich nicht breit genug, dann muss in manchen Übungen neben die Sportmatte gegriffen werden. Denken Sie nur einmal an den einfachen Liegestütz. Mit 60 bis 80 Zentimetern Mattenbreite platzieren Sie Ihre Hände automatisch neben der Matte. Liegestützen klappen dann zwar auch, aber schöner wäre es trotzdem, komplett auf der Matte zu trainieren.

Denken Sie deshalb über breitere Sportmatten nach. Es gibt diese auch in einer Breite von 100 Zentimetern. Selbst danach sind breitere Modelle zu finden, allerdings müssen Sie dann zum wirklichen Fachhändler gehen, denn die meisten Sportfachgeschäfte führen die überbreiten Matten nicht in Ihrem Standardsortiment. Wenn Platz bei Ihnen zu Hause kein Thema ist, dann empfiehlt sich von vornherein eine breitere und längere Fitnessmatte zu kaufen. Sie sind damit flexibler und können mehr Übungen in Ihren persönlichen Trainingsplan einbauen. Nach dem Sport wird die Matte eh meistens eingerollt und weggepackt. Apropos Einrollen. Sollten Sie viel auf Reisen sein und Ihre Sportmatte mitführen wollen, dann haben Sie es mit einer schmaleren Variante einfacher. Diese lässt sich leichter transportieren und ist nicht so sperrig wie die breiten Sportmatten. 

Dicke und Dämpfung der Sportmatte sind zu beachten

Wenn wir uns über Dicke und Dämpfung von Sportmatten unterhalten, dann gehen die Meinungen dazu weit auseinander. Die einen behaupten, mehr Dämpfung ist besser, die anderen setzen auf weiche, dicke Matten, die nicht so gut dämpfen. Auf alle Fälle können wir grundsätzlich festhalten, dass die Dicke einer Sportmatte nicht immer auch auf die Fähigkeit zur Dämpfung hinweist. So gibt es durchaus relativ dünne Matten mit einer hervorragenden Dämpfungsqualität. Diese wird durch die Dichte der Materialien erreicht. Je dichter, desto besser die Dämpfung, sollte man denken. Die Aussage stimmt bis zu einem gewissen Punkt. Wird die Dichte der Sportmatte so hoch, dass die Matte bretthart ist, dann dämpft sie zwar, aber komfortabel ist das trotzdem nicht. Es gilt also, dass gesunde Mittelmaß zu finden. Am Ende ist die Auswahl der Matte individuell. Was für mich vielleicht bereits zu hart ist, passt Ihnen bestens in Ihr Sportkonzept. Wohlfühlen ist angesagt. Scheuen Sie sich deshalb nicht, die Sportmatte vor Ort auszurollen und kurz auszuprobieren. Sie merken sofort, ob Sie mit der Matte zufrieden sein werden.

Pressen Sie die Matte mit Ihren Fingern zusammen. Je schwieriger das ist, desto größer ist die Dämpfungseigenschaft der Sportmatte. Wenn die Dichte einer Matte hoch sein soll, dann muss genügend Material in der Matte verarbeitet worden sein. Mehr Material heißt mehr Gewicht. Ist die Matte schwerer, ist es besser. Eine Matte sollte das Gewicht von 1 Kilogramm nicht unterschreiten. Orientieren Sie sich bitte an den Übungen, die auf der Sportmatte ausgeführt werden sollen. Wenn sich auf Ellbogen oder den Knien aufgestützt werden soll, kann es nicht dick genug sein. Hier sollen die empfindlichen Gelenke geschützt werden und Dämpfung ist höchst willkommen. Dicke Gymnastikmatten haben ihre Berechtigung auch bei Yoga und Pilates. Einzig und allein bei Gleichgewichtsübungen werden Sie es auf sehr dicken, weichen Sportmatten etwas schwerer haben. Allerdings kann auch dies gewollt sein und einen speziellen Trainingszweck verfolgen. Instabilität auszugleichen, heißt viel mehr Muskelgruppen zu aktivieren und zu benutzen. Sehnen und Bänder werden gestrafft. Das ist also nicht unbedingt von großem Nachteil.

Sind Sie empfindlich, dann können sie Sportmatten mit einer Dicke von 5 Zentimetern kaufen. Für die meisten Sportler ist diese Dicke allerdings zu dick. 5 Zentimeter ist schon fast Matratzenstärke. Wenn Sie also vorhaben, dann und wann mal ein Schläfchen auf der Matte zu halten, ist die dickste Variante eine gute Wahl. Sollten Freunde oder Familie zu Besuch kommen, dann erhält die Sportmatte einen angenehmen Zusatznutzen, wenn auf ihr bequem geschlafen werden kann. Ansonsten sollten Matten mit 1 bis 2 Zentimetern Dicke völlig ausreichend sein. Die Stabilität bei Übungen ist nicht großartig beeinträchtigt, trotzdem unterstützt die Matte durch ihre abfedernde Eigenschaft. Ihre Gelenke und Ihr Rückgrat werden es Ihnen danken, dass Sie schonend mit ihnen umgegangen sind. 

Wegrutschen der Fitnessmatte wird nicht akzeptiert

Sicherheit ist ein ganz wichtiger Aspekt. Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo Sport getrieben wird, wird geschwitzt. Benutzen Sie beim Sport auf Ihrer Sportmatte ein Handtuch. Nicht nur, dass es für Sie komfortabel ist, sich ab und an den Schweiß einfach wegwischen zu können, auch Ihre Matte wird es Ihnen danken. Wir wissen, dass Sportmatten rutschen, wenn sie feucht oder sogar nass werden. Wenn dies geschieht, dann haben Sie während Ihrer Übungen keinen sicheren Stand mehr und können sich unter Umständen sogar verletzen.

Darüber hinaus hilft die Nutzung eines Handtuchs, die Matte länger sauber zu halten. Große Reinigungen lassen deshalb länger auf sich warten. Stabilisations- oder Halteübungen verlangen einen sicheren Stand, komme da, was da wolle. Hersteller von hochwertigen Fitnessmatten haben sich diesem Problem selbstverständlich längst angenommen. Qualitativ hochwertige Beschichtungen dämmen die Rutschfähigkeit besserer Matten zwar ein, ganz verhindern kann man das Verrutschen allerdings nicht. Achten Sie darauf, dass beide Seiten der Matte beschichtet sind. Dann können Sie diese bei Bedarf wenden, ohne auf die versprochene Rutschfestigkeit zu verzichten. Es gibt kaum etwas Nervigeres, als beim Trainieren ständig nachjustieren zu müssen, weil die Sportmatte uns die ganze Zeit Streiche spielt. 

Lagerung und Säuberung Ihre Sportmatten

In aller Regel rollen Sie Ihre Fitnessmatte nach dem Gebrauch einfach zusammen und verstauen sie am Ort Ihrer Wahl. Sollten Sie viel geschwitzt haben, dann sei geraten, die Matte vor dem Zusammenrollen erst einmal trocken zu lassen. Sie werden auch feststellen, dass regelmäßiger Schweiß auf Ihrer Gymnastikmatte einen herrlich sauren Geruch hinterlässt. Um es gar nicht soweit kommen zu lassen, können sie Ihre Matte reinigen. Folgen Sie dazu den Anweisungen des Herstellers Ihrer Fitnessmatte. Sollten Sie diese nicht zur Hand haben, sind Sie mit einer Lösung aus Wasser und Seife richtig bedient. Nehmen Sie einen weichen Lappen, tauchen Sie diesen in Ihre Reinigungslösung und reiben damit die Matte ab. Auch hier gilt, nach der Reinigung soll die Sportmatte genügend Zeit zum Trocknen haben. Danach kann sie zusammengerollt und versorgt werden. Lassen Sie zwischen den Reinigungen nicht zu viel Zeit verstreichen. Mehr ist hier wirklich mehr und Sie bevorzugen sicher, Ihre Übungen auf sauberem Terrain durchzuführen. Dickere Matten, die vielleicht unter Fitnessgeräten platziert werden, können Sie nach dem Training ebenfalls einfach abwischen. Weggeräumt werden diese Matten meist nicht, aber so gewährleisten Sie trotzdem, dass Ihr Trainingsplatz zum nächsten Training einlädt. 

Welche Fitnessmatte gibt es nun?

Yogamatten

Yogamatten sind bei den dünneren Fitnessmatten einzuordnen und meist aus dickem Schaumstoff hergestellt. Sie sind in der Regel zwischen 0,5 und 1,5 Zentimetern dick. Wie eigentlich von jeder Matte erwartet, sollte auch die Yogamatte nicht auf dem Boden verrutschen. Mit der genannten Dicke neigt die typische Yogamatte eher dazu, etwas zu dünn zu sein. Wenn Sie es dickere Matten bevorzugen, dann nichts wie los. Die Schafschurwolle ist sehr dick und weich. Vielleicht ist diese genau die richtige Wahl für Sie. Dünnere Yogamatten eignen sich nicht für das Training mit Gewichten. Die Dämpfung schützt zwar Sie, sollte aber mal ein Gewicht herunterfallen, dann bleibt der Fußboden ungeschützt. Das kann dann schon mal zu Schäden führen, die mit einer anderen Fitnessmatte hätte vermieden werden können.

Pilatesmatten

Der Theorie nach sind Pilatesmatten ein wenig dicker als die herkömmlichen Yogamatten. Wenn Sie Matten finden, die um die 2 Zentimeter Stärke aufweisen, dann passt das prima für Pilates. Allerdings gilt auch hier. Individuelles Wohlfühlen ist Trumpf. Wenn Sie mit einer dickeren Fitnessmatte besser zurechtkommen, dann sollten Sie nicht lange fackeln und diese Matte kaufen. Eines sollten Sie für Pilates sicherstellen. Nehmen Sie eine Sportmatte mit sehr guter Rutschfestigkeit. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. 

Fitnessmatten

Der Begriff Fitnessmatte steht eigentlich fast schon als Kategoriebegriff über allen angesprochenen Mattentypen. Nichtsdestotrotz wollen wir hier eine Unterscheidung machen und der Fitnessmatte die Attribute hochverdichtet und schweißabsorbierend zuordnen. Außerdem wird sie in aller Regel nicht zuhause, sondern in professionelleren Trainingsstätten verwendet. Natürlich kann auf einer Fitnessmatten Yoga, Pilates und alle anderen Übungen durchgeführt werden. Benötigt werden die Matten aber vor allem bei der Nutzung von Gewichten oder im Bereich des Kampfsports. Die typische Fitnessmatte ist dicker als die anderen Matten. Zumeist werden die einzelnen Mattenteile wie ein Puzzle im Raum ausgelegt. Durch dieses Verfahren können beliebig große Trainingsräumen mit diesen Matten ausgelegt werden. Kampfsportarten wie Judo, Aikido, Taekwondo oder Jiu-Jitsu haben Fallübungen in Ihren Trainingsanforderungen. Daneben sieht man die Fitnessmatten beim Boxen, Thai-Boxen und sogar beim Aerobic. Fitnessmatten erlauben Fallübungen, indem sie durch ihre starke Dämpfung helfen, den Fall etwas angenehmer für die Schützlinge zu machen. Keinesfalls kann die schützende Eigenschaft der Fitnessmatten im Bereich des Kraftsportes verneint werden. Wenn viele Leute trainieren, dann fällt regelmäßig Eisen auf den Boden. Ist dieser nicht geschützt, sieht der Boden schon nach kurzer Zeit ziemlich ramponiert aus. Das muss nicht sein. Die richtige Matte verhindert größere Schäden einfach und effizient. 

Fazit

Das Angebot an Sportmatten ist zwischenzeitlich unüberschaubar geworden. Onlineshops oder Blogs, helfen, sich im Thema ein wenig schlau zu machen, um danach cleverer einzukaufen. Grundsätzlich versucht jeder Anbieter sein Produkt in den Himmel zu loben. Das ist mit den verfügbaren Marketingtools einfach und legitim, sollte uns aber nicht davon abhalten, vor dem Kauf genauer hinzusehen. Glauben Sie nicht alles, was Ihnen der Verkäufer im Shop über die Matte erzählen will. Farbe, Geruch und Gewicht sind Eigenschaften der Matten und damit wichtige Indikatoren für deren Qualität. Testen Sie selbst bis Sie die Matte Ihrer Wahl gefunden haben.

Ganz wichtig, ja, vielleicht das wichtigste Kaufkriterium, ist der individuelle Anwendungsbereich der Sportmatte. Sie selbst wissen am besten, welche Übungen auf der angepeilten Matte durchgeführt werden sollen. Dabei sollten Sie sich immer vom persönlichen Wohlbefinden leiten lassen. Es nützt schließlich nichts, wenn der Profi Ihnen eine Matte vorschlägt, sie diese aber nicht benutzen wollen, weil Sie sich auf ihr nicht wohlfühlen. Deshalb ist die Devise, zuerst zu analysieren, dann auszuprobieren. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Qualität hat ihren Preis. Bei Sportmatten gilt dies besonders. Zu einfach ist es, mit billigen Materialien stinkende Sportmatten herzustellen. Lassen Sie sich nicht darauf ein. Der Markt hat hervorragende Produkte zu bieten. Diese wollen nur gefunden, quasi entdeckt werden. Wer einmal eine hochwertige Matte benutzt hat, der möchte nie mehr zum Billigprodukt zurückkehren. Wenn Sie dann Ihre Matte noch regelmäßig pflegen, nach dem Training abwischen und ab und an mit etwas warmer Seifenlauge nachhelfen, dann bleibt Ihnen Ihre Sportmatte lange erhalten. Viel Glück und viel Spaß dabei.